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Gründungsphase

Bereits nach dem ersten Weltkrieg schickten sich junge Bauernsöhne und sonstige Interessenten an, einen Reiterverein zu gründen.

Reitstunden wurde angesetzt und ein Reitlehrer arrangiert. Es war der „Kürassier“ Wilhelm Grüner.

Doch offiziell wurde der Reiterverein durch eine Initiative der Herren Adolf Bayer-Eynck und Felix Göfert nach einer Vorbesprechung am 14. März 1933 in der Gaststätte Leo Veltkamp am 9. April 1933 in der Gaststätte Hubert Grüner gegründet.

1. Vorsitzender: Josef Lülf
2. Vorsitzender: Antonius Schulze Averdiek
Schriftführer: Adolf Bayer-Eynck
Kassierer Felix Göfert
Beisitzer: Clemens Weuler
Beisitzer: Anton Frieling

Auf dem Übungsplatz an der Darfelder Straße ging es los. Als Reitlehrer wurde der Gestütswärter Ernst Lüdecke verpflichtet. Schon bald stellten sich die ersten Erfolge ein.

Kreisturnier 1933:
Mannschaft 2. Platz: Karl Große Lembeck, Felix Große Lembeck, Franz Bayer-Eynck, Adolf Bayer-Eynck

Einzelwertung: 4. Platz: Adolf Bayer-Eynck
Einzelwertung 5. Platz: Karl Große Lembeck
Einzelwertung 6. Platz: Franz Bayer-Eynck

Kreisturnier 1934:
Mannschaft: 1. Platz

Kreisturnier 1935
Mannschaft: 1. Platz

Provinzialturnier 1936 in Bochum:
Mannschaft: 2. Platz: Adolf Bayer-Eynck, Anton Frieling, Felix Große Lembeck, Karl Große Lembeck

Provinzialturnier 1937 in Castrop Rauxel:
Mannschaft: 5. Platz: Adolf Bayer-Eynck, Clemens Kersting, Bernhard Göfert,
Anton Frieling

1938 fand wegen der Maul– und Klauenseuche kein Turnier statt

Provinzialturnier 1939:
Mannschaft: 1. Platz: Paul Bayer-Eynck, Adolf Bayer-Eynck, Franz Bayer-Eynck

 

Fuchsjagd 

Vorläufer der Fuchsjagden waren Geländeritte in die Nachbargemeinde Schöppingen und Manöverübungen in historischen Uniformen

Die erste Fuchsjagd startete am 13. November 1934. Fuchsmajor wurde Hermann Schapmann, R.V. Coesfeld. Es bleibt zu erwähnen, dass sich die Nachbarvereine zu den Fuchsjagden gegenseitig besuchten.

Den Fuchsschwanz in den eigenen Reihen zu halten ist oberstes Gebot. Doch es gelang nicht immer. Stellvertretend für alle auswärtigen Fuchsmajore sei der fast schon legendäre Hermann Terhörst vom R.V. Legden genannt, der 1967 als Fuchsmajor in Osterwick triumphierte. In den folgenden drei Jahren konnten ebenfalls die Legdener Reiter die Trophäe entführen.

Die Osterwicker Fuchsjagd ist nach wie vor ein gesellschaftliches Ereignis.

 

Kriegsjahre

In den Kriegsjahren 1940 bis 1943 wurden die Nachwuchsreiter von den Vereinen Osterwick, Schöppingen und Darfeld auf dem osterwicker Reitplatz von dem Reitlehrer Ernst Lüdecke trainiert.

Im Krieg fielen die Reiterkameraden:
Clemens Bayer-Eynck R.V. Osterwick
Bernhard Hesselt R.V. Osterwick
Bernhard Schulze Baek R.V. Osterwick
Tonius Frieling R.V. Osterwick
Teinhold Hillmann R.V. Schöppingen
Josef Aligmann R.V. Schöppingen
Ernst Lüttighaus R.V. Schöppingen

1945-1947 ruhte der Reitbetrieb. Die Siegermächte fürchteten, dass der Reitbetrieb militärische Ambitionen hätte wecken können.

 

Neuanfang

Im Jahre 1947 starb der erste Vorsitzende und Gönner des R.V. Osterwick Josef Lülf.
Am 17. Oktober fand wieder eine Generalversammlung statt. Ein neuer Vorstand wurde gewählt.

1. Vorsitzender: Josef Bayer-Eynck
2. Vorsitzender: Ferdinant Lülf

Beisitzer: Bernhard Seggenhorst
Beisitzer: Tonius Schulze Averdiek
Beisitzer: Bernhard Göfert
Beisitzer: Heinrich Lütke-Lembeck
Beisitzer: Tomius Bertmann

Als erster sportlicher Wettkampf fand eine Geländeprüfung auf und um Schloss Darfeld statt.
Sieger: Josef Weuler mit Manda
Ehrenpreis: 2 Rollen Bindegarn

Josef Weuler verkaufte die 2 Rollen Bindegarn an seine Eltern und hatte somit Nenngeld für das erste Kreisturnier 1948 in Billerbeck

Erfolgreich war Claudia Damhues, dessen Mann Ulrich Kirchhoff Doppelolympiasieger in Atlanta 1996 wurde.

 

 

Neuzeit

Klaus Balkenhol, Olympiasieger und heutiger Bundestrainer der Dressurreiter, bildet auf seiner Reitanlage in Osterwick Dressurpferde und Reiter aus bis ur Olympiareife und ritt in seiner Jugend für den R.V. Billerbeck.

Auch der im Springen international so erfolgreiche Klaus Reinacher (25 Nationenreise und Landestrainer) fühlt sich mit einer Familie auf der eigenen Reitanlage in Osterwick sehr wohl.

Nach dreißigjähriger Tätigkeit stellte 1977 Josef Bayer-Eynck sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Der neue 1. Vorsitzende des R.V. Osterwick Bernhard Weuler ließ den Turnierplatz in den Jägerbrock verlegen.

Im Jahre 1995 legte Bernhard Weuler sein Amt als 1. Vorsitzender ab und wurde zum Ehrenpräsident ernannt. Sein Nachfolger wurde Alfons Kleinig.

Von 2003 bis 2007 war Antonis Frieling der erste Vorsitzende. Ihm folgte Klaus Reinacher, er übernimmt noch heute dieses Amt.

 

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